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Was bedeutet Mobbing?

Wer mobbt?

Mobbing ist kein akuter Streit oder Kampf. Mobbing findet nicht nur zwischen einem Täter und einem Opfer statt.
Mobbing ist kein akuter Streit oder Kampf. Mobbing findet nicht nur zwischen einem Täter und einem Opfer statt.
Mobbing ist ein Gruppenphänomen. Alle Mitglieder der Gruppe sind auf verschiedene Weise beteiligt.
Mobbing ist ein Gruppenphänomen. Alle Mitglieder der Gruppe sind auf verschiedene Weise beteiligt.

 Wer wird gemobbt?

Mobbingopfer werden nicht ausgesucht, weil sie sich durch Aussehen, Kleidung, Herkunft, Sprache oder Religion hervorheben. Allerdings können manche Eigenschaften wie Sensibilität, Ängstlichkeit oder körperliche Beeinträchtigung die Wahrscheinlichkeit erhöhen, Mobbingopfer zu werden.
Mobbingopfer werden nicht ausgesucht, weil sie sich durch Aussehen, Kleidung, Herkunft, Sprache oder Religion hervorheben. Allerdings können manche Eigenschaften wie Sensibilität, Ängstlichkeit oder körperliche Beeinträchtigung die Wahrscheinlichkeit erhöhen, Mobbingopfer zu werden.
Mobbingopfer werden ausgesucht, weil ein Täter eine Schwachstelle beim Opfer findet, diese Schwachstelle ausnutzt und dabei von der Gruppe unterstützt wird. Schwachstellen können mit Eigenschaften der Opfer zusammenhängen oder auch mit zufälligen Situationen, in die sie geraten. Auch Mobbingtäter können zu Opfern werden.
Mobbingopfer werden ausgesucht, weil ein Täter eine Schwachstelle beim Opfer findet, diese Schwachstelle ausnutzt und dabei von der Gruppe unterstützt wird. Schwachstellen können mit Eigenschaften der Opfer zusammenhängen oder auch mit zufälligen Situationen, in die sie geraten. Auch Mobbingtäter können zu Opfern werden.

 Methoden beim Mobbing:

- Unterbrechen - Anschreien - Beschimpfen - Kritisieren - Drohen - Telefonterror -
– Unterbrechen – Anschreien – Beschimpfen – Kritisieren – Drohen – Telefonterror –
- Gerüchte verbreiten - Entscheidungen in Frage stellen - Witze machen - Lob verweigern - Probleme ignorieren - Bloßstellen -
– Gerüchte verbreiten – Entscheidungen in Frage stellen – Witze machen – Lob verweigern – Probleme ignorieren – Bloßstellen –
- Wegschauen - Wie Luft behandeln - Abstand halten - Bei Einladungen ausschließen - Beim Mitspielen ausschließen - Bei der  Zusammenarbeit ausschließen - Aus Internet-Gruppen ausschließen -
– Wegschauen – Wie Luft behandeln – Abstand halten – Bei Einladungen ausschließen – Beim Mitspielen ausschließen – Bei der  Zusammenarbeit ausschließen – Aus Internet-Gruppen ausschließen –
- Körperliche Übergriffe - Diebstahl - Erpressung - Sexuelle Übergriffe - Verstecken von Eigentum - Zwang zu gesundheitsschädlichen Handlungen -
– Körperliche Übergriffe – Diebstahl – Erpressung – Sexuelle Übergriffe – Verstecken von Eigentum – Zwang zu gesundheitsschädlichen Handlungen –

 Ablauf von Mobbing:

Gruppendynamik: Es besteht ein Ungleichgewicht der Kräfte zwischen Täter und Opfer. Es gibt in der Regel einen oder mehrere Täter, mehrere Mitläufer, mehrere Zuschauer, manchmal wenige Helfer und ein Opfer. Die Täter sind meistens sozial kompetent und integriert. Oft haben sie einen erheblichen Einfluss auf die Klasse. Was auch immer das Opfer unternimmt, um seine Situation zu verbessern – die Täter sind es, die darüber entscheiden, ob es wieder in die Gruppe aufgenommen wird.
Gruppendynamik: Es besteht ein Ungleichgewicht der Kräfte zwischen Täter und Opfer. Es gibt in der Regel einen oder mehrere Täter, mehrere Mitläufer, mehrere Zuschauer, manchmal wenige Helfer und ein Opfer. Die Täter sind meistens sozial kompetent und integriert. Oft haben sie einen erheblichen Einfluss auf die Klasse. Was auch immer das Opfer unternimmt, um seine Situation zu verbessern – die Täter sind es, die darüber entscheiden, ob es wieder in die Gruppe aufgenommen wird.
Handlungsdynamik: Täter handeln vorsätzlich mit dem Ziel, das Opfer zu schädigen, sein Ansehen herabzusetzen oder es zu vertreiben. Den Tätern ist manchmal die Bedeutung ihrer Handlungen nicht bewusst. Das Leiden der Opfer wirkt als Verstärker, weil es beim Täter Überlegenheits- und Machtgefühle hervorruft. Der einzelne Angriff für sich ist oft kaum bedeutsam; erst im Zusammenhang sich wiederholender Angriffe ergibt sich Mobbing.
Handlungsdynamik: Täter handeln vorsätzlich mit dem Ziel, das Opfer zu schädigen, sein Ansehen herabzusetzen oder es zu vertreiben. Den Tätern ist manchmal die Bedeutung ihrer Handlungen nicht bewusst. Das Leiden der Opfer wirkt als Verstärker, weil es beim Täter Überlegenheits- und Machtgefühle hervorruft. Der einzelne Angriff für sich ist oft kaum bedeutsam; erst im Zusammenhang sich wiederholender Angriffe ergibt sich Mobbing.
Zeit: Das Opfer wird systematisch, oft und während längerer Zeit direkt oder indirekt angegriffen und empfindet dies als feindselig. Die Angriffe können sich schleichend entwickeln und in Wellenbewegungen verlaufen. So entsteht immer wieder die Hoffnung auf Besserung. Es kann keine genau Zeituntergrenze geben, ab wann Angriffe als Mobbing gelten: Statt der oft genannten sechs Monate können je nach Vorgang und Leidensdruck des Opfers weniger oder mehr vergehen, bis man von Mobbing spricht.
Zeit: Das Opfer wird systematisch, oft und während längerer Zeit direkt oder indirekt angegriffen und empfindet dies als feindselig. Die Angriffe können sich schleichend entwickeln und in Wellenbewegungen verlaufen. So entsteht immer wieder die Hoffnung auf Besserung. Es kann keine genau Zeituntergrenze geben, ab wann Angriffe als Mobbing gelten: Statt der oft genannten sechs Monate können je nach Vorgang und Leidensdruck des Opfers weniger oder mehr vergehen, bis man von Mobbing spricht.
Teufelskreis: In der Regel führen die Übergriffe zu einer mehr oder weniger umfangreichen sozialen Isolation des Opfers. Gleichzeitig verändert das Opfer Persönlichkeit und Verhalten. Stresssymptome, Ängste und schwindendes Selbstvertrauen erschweren zunehmend den normalen sozialen Kontakt. Beim Opfer aufkommende Aggressivität, Unfreundlichkeit und Misstrauen führen oft dazu, dass es von der Umgebung abgelehnt und ihm die notwendige Hilfe verweigert wird. Es entsteht ein Teufelskreis aus Übergriffen und Stresssymptomen des Opfers, die nach und nach auch das neutrale Umfeld davon überzeugen, dass das Opfer selber „Schuld“ an seiner Isolation ist (soziale Stigmatisierung).
Teufelskreis: In der Regel führen die Übergriffe zu einer mehr oder weniger umfangreichen sozialen Isolation des Opfers. Gleichzeitig verändert das Opfer Persönlichkeit und Verhalten. Stresssymptome, Ängste und schwindendes Selbstvertrauen erschweren zunehmend den normalen sozialen Kontakt. Beim Opfer aufkommende Aggressivität, Unfreundlichkeit und Misstrauen führen oft dazu, dass es von der Umgebung abgelehnt und ihm die notwendige Hilfe verweigert wird. Es entsteht ein Teufelskreis aus Übergriffen und Stresssymptomen des Opfers, die nach und nach auch das neutrale Umfeld davon überzeugen, dass das Opfer selber „Schuld“ an seiner Isolation ist (soziale Stigmatisierung).

 Folgen von Mobbing:

Folgen für das Opfer:  Soziale Isolation hat psychische und physische Folgen.
- Psychosomatischen Erkrankungen (Übelkeit, Kopfschmerzen, ...)
- Depression
- Autoaggression
- Gewalt gegen andere
- Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit
Folgen für das Opfer:  Soziale Isolation hat psychische und physische Folgen. – Psychosomatischen Erkrankungen (Übelkeit, Kopfschmerzen, …) – Depression – Autoaggression – Gewalt gegen andere – Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit
Folgen für den Täter: Erfolgreiches Mobbing prägt das soziale Verhalten der Täter.
- Gewalt wird als wirksames Mittel erlebt
- Gewalt wird als akzeptiertes Mittel erlebt
Folgen für den Täter: Erfolgreiches Mobbing prägt das soziale Verhalten der Täter. – Gewalt wird als wirksames Mittel erlebt – Gewalt wird als akzeptiertes Mittel erlebt
Folgen für die Klasse: Erfolgreiches Mobbing prägt das Klassenklima.
- Gewalt wird als wirksames Mittel erlebt
- Gewalt wird als akzeptiertes Mittel erlebt
- Nicht sanktionierte Gewalt ist ansteckend
- Der "Unwert" des Opfers wird verinnerlicht
- Es werden ungünstige Machtverhältnisse in der Klasse etabliert.
Folgen für die Klasse: Erfolgreiches Mobbing prägt das Klassenklima. – Gewalt wird als wirksames Mittel erlebt – Gewalt wird als akzeptiertes Mittel erlebt – Nicht sanktionierte Gewalt ist ansteckend – Der „Unwert“ des Opfers wird verinnerlicht – Es werden ungünstige Machtverhältnisse in der Klasse etabliert.
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