• Schüler sind grundsätzlich verpflichtet, an Unterrichtsgängen, Schulwanderungen und eintägigen Schulfahrten teilzunehmen. Die schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten wird vorausgesetzt. Sind die Kosten unzumutbar, kann auf Unterstützungsangebote Dritter zurückgegriffen werden oder notfalls auf die Teilnahme verzichtet werden. Schüler sind nicht verpflichtet, an mehrtägigen Fahrten teilzunehmen und werden in diesem Fall einer anderen geeigneten Klasse bzw. einem Kurs zur Teilnahme am Unterricht zugewiesen.

  • Nach dem neuen Leistungsbewertungserlass dienen Bewertungen als Grundlage für die „fortlaufende individuelle Förderung sowie für Beratungen von Schülerinnen und Schülern, Erziehungsberechtigten und Ausbildungsbetrieben über den Leistungsstand und die Lernentwicklung. Sie muss transparent und nachvollziehbar sein. Die Leistungsbewertung eröffnet den Schülerinnen und Schülern eine ermutigende Perspektive für die weitere Lernentwicklung und stärkt deren Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit. Sie ist wertschätzend und würdigt die Lernbereitschaft und individuelle Lernanstrengung. Die individuellen kognitiven, sozialen und emotionalen Bedürfnisse einer Schülerin oder eines Schülers werden vor dem Hintergrund des jeweiligen Entwicklungsstandes berücksichtigt.“
    Die Bewertungen sogenannter großer Leistungsnachweise (schriftliche Arbeiten bzw. Klassenarbeiten, schriftliche Überprüfungen und etliche andere Formen) sind spätestens nach drei Schulwochen mitzuteilen.
    Die Bewertungen kleiner Leistungsnachweise (Hausaufgabenüberprüfungen, Mitarbeitsnoten, …) sind spätestens nach zwei Schulwochen bekannt zu geben.
    Die Rückgabefrist kann auf Antrag bei der Schulleitung um höchstens eine Woche verlängert werden.
    Es ist zu überprüfen, dass die Erziehungsberechtigten ihre Kenntnis von der jeweiligen Bewertung durch Unterschrift bestätigt haben. Bei großen Leistungsnachweisen soll ein Notenspiegel bekannt gegeben werden.
    Erreicht bei einer schriftlichen Arbeit oder einer schriftlichen Überprüfung mindestens ein Drittel der Schülerinnen und Schüler einer Klasse / eines Kurses kein mindestens ausreichendes Ergebnis, prüft die Schulleitung, ob die Wertung verändert oder die Prüfung wiederholt werden soll. Über diese Entscheidung werden die Erziehungsberechtigten und Elternsprecher informiert.

  • Sind die Schüler bereits volljährig, so können laut Schulordnungsgesetz die ehemaligen Erziehungsberechtigten dennoch über alle schulischen Angelegenheiten informiert werden, es sei denn, der Schüler verweigert die Zustimmung. Über die Verweigerung sind die ehemaligen Erziehungsberechtigten zu informieren. Trotz Verweigerung sollen den früheren Erziehungsberechtigten folgende Informationen übermittelt werden: drohende Klassenwiederholung, Pflicht zum Verlassen der Schule wegen Leistungsproblemen, Beedigung des Schulverhältnisses durch den Schüler, Behandlung unentschuldigten Fehlens als Austrittserklärung, Nichtzulassung zur Abschlussprüfung, Nichtteilnahme an der Abschlussprüfung, Nichtbestehen der Abschlussprüfung, (angedrohter) Ausschluss aus der Schule.

Weitere Fragen nimmt der Vorstand gerne auf: